Leitfaden unserer pädagogischen Arbeit ist der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan, der sowohl die Förderung der Basiskompetenzen als auch die Vermittlung wesentlicher Bildungsbereiche aufzeigt:

1. Förderung personaler und sozialer Kompetenzen

  • Stärkung des kindlichen Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens
  • Wecken von Lebensfreude und vielseitigen Spielinteressen zum Erwerb grundlegender Fähigkeiten und Fertigkeiten (z.B. Geschicklichkeit, logisches Denken, Kreativität)
  • Lernmethodische Kompetenz (Einüben von Lernstrategien)
  • die Entfaltung des Gemütes und Bildung des Gewissens durch die erlebnismäßige Wertevermittlung (z.B. Werte aus den Bereichen: Natur, Kultur, Religion, Gemeinschaft)
  • Förderung sozialer Fähigkeiten (z.B. Beziehungsfähigkeit, Umgangsformen, Beachten von Regeln, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Verantwortungsübernahme)
  • Förderung der Selbstkompetenz (z.B. realistischer Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen, Verwirklichung eigener Wünsche und Vorstellungen, Selbständigkeit, Kritikfähigkeit)
  • Charakterbildung (Haltungen wie z.B. Ehrlichkeit, Dankbarkeit, Sorgfalt, Anstrengungsbereitschaft)

2. Vermittlung folgender Bildungsbereiche

  • sprachliche Bildung
  • ästhetisch-kreative Bildung
  • mathematische Bildung
  • musikalische Bildung
  • naturwissenschaftliche und technische Bildung
  • Bewegungserziehung
  • Umwelterziehung
  • gesundheitliche Bildung und Erziehung
  • Medienerziehung
  • ethisch-religiöse Bildung, die nicht isoliert vermittelt wird, sondern ganzheitlich den Kindergartenalltag durchdringt.

Dabei erarbeiten wir intensiv nach der Methode des Religionspädagogen Franz Kett.

Seine religionspädagogische Praxis versucht durch ihre „Inhalte“ in Kindern ein Lebensfundament zu bilden, auf dem diese Vertrauen, Beziehung und Liebe entwickeln können:

Vertrauen, Beziehung und Liebe zu sich selbst, zu anderen Menschen, zur übrigen Schöpfung, zum Leben und
seinen Erfahrungsprozessen. (…)

In einer solchen Umgebung sollen sie zu sich selbst finden und dabei jene Seite ihres Selbsts entdecken, die an einen das Leben bejahenden und heilenden Sinn- und Seinsgrund glauben kann.

Gleichzeitig will diese Methode mit „heilenden“ Inhalten das auffangen, was die vielen aktuellen Phantasie- und Monsterwesen der Medien bei Kindern ausgelöst haben: „eine entfremdete, einseitige, oft brutalisierte und beängstigende, meist wert- und sinnentleerte Welterfahrung, aus der heraus sich nur schwer Selbstwerdung initiieren lässt” (zitiert aus Schneider, Martin: „Religionspädagogische Praxis als Weg ganzheitlicher Erziehung” RPA Verlag Landshut 1996, S.52)


Als kirchlicher Kindergarten richten wir unsere religiöse Erziehung an der katholischen Glaubenslehre aus. Kinder anderer Religionsgemeinschaften oder ohne Bekenntnis sind bei uns willkommen, doch erwarten wir, dass deren Eltern unsere konfessionelle Erziehung tolerieren.

 

zurück zur Übersicht